Drohnen legten den Flughafen München lahm – was wir daraus lernen können

Drones leggen Belgische luchthavens plat – wat kunnen we hiervan leren?

Zwei Abende hintereinander stand der Betrieb still

Anfang Oktober 2025 kam es am Flughafen München zu mehreren Drohnensichtungen. Der Flugbetrieb an Deutschlands zweitgrößtem Airport wurde daraufhin eingestellt – und nach erneuten Sichtungen innerhalb von 24 Stunden am zweiten Abend in Folge noch einmal. Dutzende Flüge und rund 6.500 Passagiere waren betroffen. Viele Reisende verbrachten die Nacht auf Bänken im Terminal, ohne zu wissen, wann es weitergeht. Seit dem 3. Oktober 2025 unterstützt die Bundeswehr den Flughafen mit Fähigkeiten zur Drohnendetektion.

Warum das mehr ist als eine Reisestörung

Bemerkenswert an dem Vorfall ist nicht der Sachschaden – es gab keinen. Bemerkenswert ist, wie wenig nötig war, um einen zentralen Verkehrsknoten für Stunden auszuschalten. Kritische Infrastruktur ist eng getaktet und stark vernetzt. Fällt ein Knoten aus, pflanzt sich das fort: Anschlussflüge, Fracht, Termine, Lieferketten.

Dieselbe Logik gilt für die Versorgung zu Hause. Strom, Wasser, Mobilfunk und Bezahlsysteme hängen zusammen. Fällt der Strom länger aus, funktionieren Kartenzahlung, Mobilfunk und in vielen Gebäuden auch die Wasserversorgung nicht mehr.

Was das praktisch bedeutet

Es geht nicht darum, mit dem Schlimmsten zu rechnen. Es geht darum, ein paar Tage lang nicht auf funktionierende Systeme angewiesen zu sein. Genau das empfiehlt auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: einen Vorrat für zehn Tage, mit drei Tagen als absolutem Minimum und sinnvollem Einstieg.

  • Wasser – 2 Liter pro Person und Tag.
  • Information – ein netzunabhängiges Radio. Bei Stromausfall fällt das Mobilfunknetz aus, sobald die Notstromversorgung der Sendemasten erschöpft ist.
  • Licht – Taschenlampe und Ersatzbatterien, keine Kerzen als Hauptlösung.
  • Bargeld – ohne Strom keine Kartenzahlung.

Ruhe durch Vorbereitung

Wer ein paar Tage überbrücken kann, muss bei einer Störung nicht als Erstes zum Supermarkt. Unsere Notfallsets decken Wasseraufbereitung, Licht, Information und Erste Hilfe in einem Paket ab – als Grundlage, die Sie mit Lebensmitteln aus Ihrem normalen Einkauf ergänzen.

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