Ohne Strom kein Kartenzahlen
Kartenlesgeräte, Kassensysteme und Geldautomaten brauchen Strom und eine Datenverbindung. Fällt beides aus, ist Bargeld das einzige Zahlungsmittel, das noch funktioniert. Beim Blackout in Spanien und Portugal im April 2025 wurde genau das für Millionen Menschen innerhalb von Minuten Realität.
Deshalb führt auch die Europäische Kommission in ihrer Preparedness Union Strategy Bargeld unter den Dingen, die ein Haushalt vorrätig haben sollte.
Wie viel ist sinnvoll?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Als Orientierung dient, was Ihr Haushalt in etwa drei Tagen an Lebensmitteln, Kraftstoff und Apothekenbedarf benötigt. Zwei Punkte sind dabei wichtiger als der Betrag:
- Kleine Scheine und Münzen. Ohne funktionierende Kasse kann niemand auf größere Scheine herausgeben.
- Getrennt aufbewahrt vom übrigen Bargeld, damit es im Alltag nicht ausgegeben wird.
Was noch häufig vergessen wird
Neben Bargeld gehören Kopien wichtiger Dokumente in den Vorrat – Ausweis, Versicherungsunterlagen, Rezepte für Dauermedikation – am besten wasserdicht verpackt. Auch das nennt die EU-Strategie ausdrücklich.
Und wenn Sie an dieser Stelle ohnehin gerade Ihren Vorrat durchgehen: Ein netzunabhängiges Radio ist die zweite Position, die fast immer fehlt – und ohne die Sie bei einem längeren Stromausfall keine amtlichen Informationen mehr erhalten.

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